Über Odapark

Geschichte

Ein Ort mit einer Seele

Das Gebiet, worin Odapark liegt, hieß früher „Reyndersbos“ und wurde im Volksmund „Notarisberg“  genannt. Ende des 19 Jahrhunderts wurde dieses Gebiet von den Ursulinenschwestern, die ein Kloster mit Internat, das mit dem Mädchengymnasium Jerusalem im Zentrum von Venray verbunden war, verwalten, gekauft. Sie sahen den Berg als einen schönen Ort für die jungen Mädchen, die hier „laut und ausgelassen sein können, so viel sie wollen“, sagten die Nonnen. So entstand ein Park mit hügeligem Charakter, ein Wald mit Tannen, Sträuchern und exotischen Baumarten, ein Spielplatz und zahlreichen Lauben. Auch gab es ein Teehaus, welches auf einem Berg lag, von wo aus die Mädchen gut, im Blickfeld der Nonnen, im Blick gehalten werden konnten.

1981 kaufte die Gemeinde Venray den Park, der dem Verfall ausgesetzt war, von den Ursulinenschwestern, womit dieser für die ganze Bevölkerung aus Venray zugänglich gemacht wurde. Die Stiftung Venrayer Kunstkreis befand ihn als eine perfekte Location für ihre Außenveranstaltungen und 1992 wurde die Veranstaltungen durch die Stiftung Odapark dort untergebracht. Anschließend wurde das Teehaus renoviert und 1999 um einen neuen Projektraum für Ausstellungen und einem Foyer erweitert. Seitdem organisiert Odapark, mit dem Teehaus als Basis, große propagierende Ausstellungen und Kunst-Events, wobei an Hand von einem bestimmten Thema es internationalen Künstlern ermöglicht wird, mit ihren Arbeiten einen Einblick von der Welt um uns herum zu geben.

Odapark zeigt die Macht der Kunst und Künstler, sich wichtige eigene und weltliche Dinge vor dem geistigen Auge real vorzustellen. Auch ein Legende, wie die von der heilige Oda, breitet sich in dem ganzen Komplex von Aufführungen in einem vage definierten, aber dennoch charakteristischen Bild aus.